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Ökodesign ist ein Produktdesignansatz, der Umweltaspekte bereits in der Designphase integriert. Es zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen während des gesamten Produktlebenszyklus (Rohstoffe, Produktion, Nutzung, End-of-Life) zu reduzieren. Die ESPR-Verordnung legt Ökodesignanforderungen für bestimmte Produkte fest. Verisav erfasst Ökodesigninformationen im DPP und erleichtert so die Bewertung der Umweltauswirkungen. Ökodesign ist ein proaktiver Ansatz, der darin besteht, Umweltauswirkungen bereits in der Designphase zu berücksichtigen, anstatt zu versuchen, diese Auswirkungen nach Markteinführung zu reduzieren. Es stützt sich auf Lebenszyklusanalysen (LCA), um die am stärksten betroffenen Phasen zu identifizieren und das Design entsprechend zu optimieren. Ökodesign-Prinzipien umfassen: Reduzierung des Rohstoffverbrauchs, Verwendung von recycelten oder erneuerbaren Materialien, Reduzierung des Energieverbrauchs während Produktion und Nutzung, Reduzierung von Treibhausgasemissionen, Erleichterung von Reparatur und Wartung, Erleichterung des Auseinanderbaus und Recyclings am Ende der Lebensdauer und Reduzierung des erzeugten Abfalls. Die ESPR-Verordnung legt Ökodesignanforderungen für viele Produktkategorien fest, insbesondere in Bezug auf Haltbarkeit, Reparaturfähigkeit, Recycelbarkeit, Energieeffizienz und CO2-Fußabdruck. Diese Anforderungen gelten ab 2027 schrittweise nach Produktkategorien. Ökodesign kann auch wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen bringen: Reduzierung der Rohstoffkosten, verbessertes Markenimage, Wettbewerbsdifferenzierung und Einhaltung zukünftiger Vorschriften. Der DPP ermöglicht die Dokumentation aller Ökodesign-Ansätze: Materialauswahl, optimierte Produktionsprozesse, Haltbarkeits- und Reparaturfähigkeitsmerkmale, Recyclinginformationen usw. Verisav integriert diese Informationen in den DPP und ermöglicht es Verbrauchern, fundierte Entscheidungen zu treffen, und Unternehmen, ihre Ökodesign-Bemühungen zu bewerten.