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Die ESPR-Verordnung (Ecodesign for Sustainable Products Regulation) ist eine 2023 verabschiedete europäische Verordnung, die einen Rahmen für die Ökodesign nachhaltiger Produkte schafft. Diese Verordnung zielt darauf ab, Produkte langlebiger, reparierbarer, wiederverwendbarer und recycelbarer zu machen. Sie führt insbesondere die Verpflichtung zum Digitalen Produktpass (DPP) für bestimmte Produkte ein und ermöglicht eine bessere Rückverfolgbarkeit und Transparenz über Produktlebenszyklen. Die ESPR-Verordnung gilt ab 2027 schrittweise nach Produktkategorien mit einem über mehrere Jahre gestaffelten Umsetzungsplan. Sie deckt ein breites Spektrum von Produkten ab, darunter Elektronik, Textilien, Möbel, Chemikalien und viele andere Sektoren. Das Hauptziel ist die Reduzierung der Umweltauswirkungen von Produkten während ihres gesamten Lebenszyklus, von der Konzeption bis zum Ende der Lebensdauer. Die Verordnung legt strenge Anforderungen an Informationen über Reparaturfähigkeit, Ersatzteilverfügbarkeit, Energieverbrauch und CO2-Fußabdruck fest. Hersteller müssen detaillierte Informationen über den DPP bereitstellen, der für Verbraucher, Reparateure und Behörden zugänglich ist. Die ESPR-Verordnung ist Teil des European Green Deal und der Strategie der Europäischen Union für eine Kreislaufwirtschaft. Sie ergänzt andere Verordnungen wie die Ökodesign-Richtlinie und die Energieverbrauchskennzeichnungsrichtlinie. Unternehmen müssen diese Verpflichtungen antizipieren und konforme Produktdatenmanagementsysteme implementieren, wie sie von Verisav angeboten werden.