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Das AGEC-Gesetz (Anti-Verschwendung und Kreislaufwirtschaft) ist ein französisches Gesetz, das am 10. Februar 2020 verabschiedet wurde und darauf abzielt, das lineare Wirtschaftsmodell in eine Kreislaufwirtschaft umzuwandeln. Dieses Gesetz führt mehrere wichtige Maßnahmen ein: den obligatorischen Reparaturfähigkeitsindex für bestimmte Produkte, das Verbot der Zerstörung unverkaufter Nicht-Lebensmittel, die Verpflichtung zur Information über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Stärkung des Rechts auf Reparatur. Das AGEC-Gesetz gliedert sich in fünf Hauptachsen: Ausstieg aus Einwegkunststoffen, Bekämpfung von Verschwendung, Verbraucherinformation, Bekämpfung geplanter Obsoleszenz und Stärkung der Herstellerverantwortung. Der Reparaturfähigkeitsindex, der seit Januar 2021 für bestimmte Elektronik- und Haushaltsgeräte obligatorisch ist, ermöglicht es Verbrauchern, die Reparaturfreundlichkeit eines Produkts vor dem Kauf auf einer Skala von 0 bis 10 zu kennen. Das Gesetz verbietet auch seit 2022 die Zerstörung unverkaufter Nicht-Lebensmittel und verpflichtet Unternehmen, ihre unverkauften Artikel zu spenden, wiederzuverwenden oder zu recyceln. Hersteller und Händler müssen Verbraucher über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für einen Mindestzeitraum informieren, in der Regel 5 bis 10 Jahre je nach Produkttyp. Das Gesetz stärkt auch das Recht auf Reparatur, indem es unabhängigen Reparateuren den Zugang zu Ersatzteilen und technischen Informationen erleichtert. Verisav hilft Unternehmen, das AGEC-Gesetz einzuhalten, indem es Informationen zur Reparaturfähigkeit, Ersatzteilverfügbarkeit verwaltet und die Produktrückverfolgbarkeit erleichtert.